... die unendliche Savanne
Im Jahre 1913, weite Teile Afrikas waren noch unerforscht, machte sich der amerikanische Jäger Stewart Edward White von der kenianischen Stadt Nairobi aus nach Süden auf. Seine Eindrücke beschrieb er so: "Wir zogen viele Tage durch ausgedörrtes Land... aber dann erblickten wir grüne Bäume am Fluss, gingen noch zwei Stunden und befanden uns im Paradies".
Berühmt geworden ist die Serengeti durch die "Great Migration"; die grosse jahreszeitliche Wanderung der Tierherden.
Während der kleinen Regenzeit machen sich im Oktober und November über eine Million Gnus und über 200.000 Zebras von den Hügeln im Norden zu den Ebenen im Süden auf, um nach der großen Regenzeit im April, Mai und Juni wieder zurück nach Norden zu ziehen. Dieser uralte Trieb ist so stark, dass sich die Tiere weder durch verdorrte Landstriche, noch durch Schluchten, durch Rudel von Hyänen und Löwen oder die in den Flüssen lauernden Krokodile aufhalten lassen.
Wer je das Glück hat, die auf dieser Welt einmalige Wanderbewegung zu sehen ist um einen unvergesslichen Eindruck reicher.